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Wednesday, 18 February 2026

Karin Reichenbach: Archäologie im Kontext deutsch-polnischer Beziehungsgeschichte

Karin Reichenbach: Archäologie im Kontext deutsch-polnischer Beziehungsgeschichte. Forschungsstrukturen und Deutungsdiskurse der niederschlesischen Burgwallforschung im 20. Jahrhundert. Dresden: Sandstein 2025. ISBN: 978-3-95498-885-3.

OA: https://www.sandstein-kultur.de//openaccess/FGKoeM63.pdf

Die Burgwallforschung in Niederschlesien erzählt mehr als nur die Geschichte vor- und frühgeschichtlicher Befestigungen – sie spiegelt ein Jahrhundert politischer Umbrüche, nationaler Konflikte und wissenschaftlicher Antagonismen. Die Studie untersucht archäologische Infrastrukturen und Deutungsdiskurse in einer lange Zeit umstrittenen Grenzregion und zeigt, wie das Ausgraben und Forschen in den deutsch-polnischen Beziehungen des 20. Jahrhunderts verhaftet war. Anhand der institutionellen Entwicklungen, der prägenden Akteure und zentralen Forschungsprogramme wird die Entfaltung der Burgwallarchäologie von ihren systematischen Anfängen bis 1970 nachvollzogen. Darauf aufbauend, legt die Analyse der Deutungen von Wallanlagen diskursive Muster frei, in denen Ansprüche auf die konfliktbeladene Grenze stets widerhallten. Sie offenbaren, wie eng archäologische Deutungen und nationale Geschichtspolitik verflochten waren – vom Postulat germanischer Kontinuität und Überlegenheit in der Zwischenkriegszeit bis zur slawisch-polnischen Rückeroberungserzählung nach 1945. So wird die Burgwallarchäologie zu einem Spiegel der deutsch-polnischen Beziehungsgeschichte – und zugleich zu einem Fallbeispiel für die Bedingtheit historischer Erkenntnis. Ein Buch über Archäologie, Politik und die Verantwortlichkeit wissenschaftlicher Forschung im Spannungsfeld nationaler Narrative.





Monday, 15 January 2024

Venken, Machteld: Die Peripherie im Zentrum. Schule und Grenze im Europa der Zwischenkriegszeit. Marburg: Verlag Herder-Institut 2023. ISBN: 978-3-87969-483-9

Venken, Machteld: Die Peripherie im Zentrum. Schule und Grenze im Europa der Zwischenkriegszeit. Marburg: Verlag Herder-Institut 2023. ISBN: 978-3-87969-483-9


Nach dem Versailler Vertrag sahen sich die europäischen Nationalstaaten mit der Herausforderung konfrontiert, in ihren neuen Grenzgebieten, in denen sich die Mitbürger und Mitbürgerinnen oft drastisch in religiösen, sprachlichen, kulturellen oder ethnischen Aspekten unterschieden, nationale Loyalität zu vermitteln. Die Peripherie im Zentrum vergleicht die Erfahrungen des Schulwesens in Oberschlesien in Polen und in Eupen, Sankt Vith und Malmedy in Belgien - Grenzregionen, die nach dem Ersten Weltkrieg vom Deutschen Reich abgetrennt wurden. Es wird gezeigt, wie die neu konfigurierten Staaten Grenzlandschulen und das Erlernen von Sprachen als Instrumente zur Verwirklichung des imaginierten friedlichen Europas betrachteten, das die politische Geografie der Zwischenkriegszeit unterstrich.

Thursday, 7 September 2023

Mitchell G. Ash, Die Max-Planck-Gesellschaft im Prozess der deutschen Vereinigung 1989–2002: eine politische Wissenschaftsgeschichte. Vandenhoeck & Ruprecht 2023. ISBN 978-3-525-30209-5

Mitchell G. Ash, Die Max-Planck-Gesellschaft im Prozess der deutschen Vereinigung 1989–2002: eine politische Wissenschaftsgeschichte. Vandenhoeck & Ruprecht 2023. ISBN 978-3-525-30209-5

OPEN ACCESS: https://www.vr-elibrary.de/doi/book/10.13109/9783666302091 .


Die Max-Planck-Gesellschaft im Prozess der deutschen Vereinigung 1989–2002

Das Jahr 1990 markiert eine epochale Wende in der Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft. Die Leitung der MPG nahm an der Gestaltung der Wissenschaftspolitik der deutschen Vereinigung zugunsten der Ausweitung des bundesdeutschen Wissenschaftssystems in den Osten aktiv teil. Danach kam es zu einer einmaligen Expansion im Osten unter geringer Beteiligung ostdeutscher Wissenschaftler:innen und auch zu präzedenzlosen Kürzungen im Westen. Mitchell G. Ash analysiert die Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft im Prozess der deutschen Vereinigung als Beispiel des Zusammenspiels von Wissenschaft und Politik als Ressourcen füreinander in politischen Umbruchzeiten.


Mitchell G. Ash ist emeritierter Professor für Geschichte der Neuzeit mit Schwerpunkt Wissenschaftsgeschichte an der Universität Wien und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften sowie der Europäischen Akademie der Wissenschaften und der Künste.

Monday, 3 April 2023

Marek Hałub (ed.) Śląska Republika Uczonych / Schlesische Gelehrtenrepublik / Slezská vědecká obec, X.

Marek Hałub (ed.) Śląska Republika Uczonych / Schlesische Gelehrtenrepublik / Slezská vědecká obec, X. Wroclaw: Atut/ Dresden: Neisse Verlag 2022, ISBN: 978-83-7977-634-4 Toc: https://www.atutoficyna.pl/uploads/att/85/5/3285/Slaska_Republika_Uczonych_vol-10_2022__spis_tr.pdf .

Monday, 5 September 2022

HIRA&hps.cesee Book Launch: J. Surman et. al (eds.) Science Interconnected: German-Polish Scientific Entanglements in Modern History (Marburg 2022). With Zaur Gasimov (Bonn), Jan Surman (Prague) and Justyna Turkowska (Edinburgh).

HIRA&hps.cesee Book Launch: J. Surman et. al (eds.) Science Interconnected: German-Polish Scientific Entanglements in Modern History (Marburg 2022). With Zaur Gasimov (Bonn), Jan Surman (Prague) and Justyna Turkowska (Edinburgh). Thursday, September 15, 18:00-19:00 Vienna / 19:00-20:00 Kyiv / 12:00-13:00 New York, online


The virtual platform HPS.CESEE and Herder Institute Research Academy (HIRA) are proud to present the global book talk  "Ukrainian Science Between Two Empires". Justyna Turkowska (Edinburgh) and Zaur Gasimov (Bonn) will join with the editor of "Science Interconnected: German-Polish Scientific Entanglements in Modern History" (Marburg 2022), Jan Surman (Prague) in a discussion moderated by Tatsiana Astrouskaya (Marburg). It is part of a series of open zoom events aiming to foster the discussion of new books and approaches within the history of science and scholarship (broadly understood) in Central, Eastern and Southeastern Europe.

Thursday, September 15, 18:00-19:00 Vienna / 19:00-20:00 Kyiv / 12:00-13:00 New York

The meeting is free and open to the public. To receive the link, please register here:  https://www.eventbrite.com/e/hirahpscesee-book-launch-j-surman-ed-science-interconnected-tickets-410753624147 or write to hps.cesee@gmail.com.

Justyna Turkowska is a DAAD Lecturer at the University of Edinburgh. She completed her PhD on the transnational aspects of the history of medicine in the Eastern borderlands of the German Empire at the University of Giessen (Germany) in 2016 . Her award-winning dissertationIt was published as Der kranke Rand des Reiches. Sozialhygiene und nationale Räume in der Provinz Posen um 1900  (Marburg 2020).

Zaur Gasimov is the DFG Principal Investigator at the Russian Studies Department of the University of Bonn. In 2009, he graduated from the University Eichstätt-Ingolstadt and joined the Leibniz Institute of European History in Mainz, Germany. From 2013 to 2019, he was a Senior Research Fellow at the Orient-Institut in Istanbul, Turkey. He has extensively published on Russian-Turkish relations and the entangled history of Eastern Europe and the Middle East.

Jan Surman is a historian of science and scholarship at the Masaryk Institute and Archives of the Czech Academy of Sciences. Surman holds a PhD in history from the University of Vienna and has been working at the Herder Insitute, Marburg; IFK, Vienna; and the National Research University Higher School of Economics, Moscow. His research focuses on scientific transfer, academic mobility, and scientific internationalism, and he is currently preparing a book on the history of Ukrainian science in the interwar period.

Thursday, 25 August 2022

Nora Mengel: Biograph(i)en des Reichs. Zum Werk- und Selbstverständnis von Constantin von Wurzbach und Aleksandr A. Polovcov. Köln: Böhlau 2022.

 Nora Mengel: Biograph(i)en des Reichs. Zum Werk- und Selbstverständnis von Constantin von Wurzbach und Aleksandr A. Polovcov. Köln: Böhlau 2022. ISBN: 978-3-412-52334-3


Biograph(i)en des Reichs

Bisher sind biographische Nachschlagewerke, die im Laufe des langen 19. Jahrhunderts einen regelrechten Boom erlebten, nur unzureichend in ihrer Gesamtheit untersucht worden. Im Allgemeinen geht man davon aus, dass sie einer nationalen Bestimmung folgten, weil ihre Entstehungszeit mit den europäischen Staatenbildungsprozessen zusammenfiel. Nora Mengels Untersuchung des Biographischen Lexikons des Kaiserthums Oesterreich (BLKÖ) und des Russkij Biografičeskij Slovar' (RBS) zeigt erstmals, dass die biographischen Großprojekte des ausgehenden Habsburger und Russländischen Reichs auf einem spezifisch imperialen Gesamtstaatsbewusstsein basierten. Präzise und konsequent wird aufgezeigt, wie dieses, unter Anleitung der Lexikographen Constantin von Wurzbach und Aleksandr A. Polovcov, aus einer Vielzahl an facettenreichen Lebenswelten und -wegen der imperialen Eliten und den damit verbundenen Narrativen gebildet und geprägt worden ist.

Thursday, 19 August 2021

Markus Krzoska, Kolja Lichy, Konstantin Rometsch (eds.) Wende, Wandel, Weitermachen? Nachfragen zur Geschichtswissenschaft der 1990er Jahre in Deutschland, Polen und Europa. Fedinand Schöningh 2021. ISBN: 978-3-506-76066-1

 


Inhaltsverzeichnis: https://brill.com/view/title/59962

20 Historiker:innen der Polen- und Osteuropaforschung blicken in Interviews auf ihre Wahrnehmung der 1990er Jahre zurück. 

Seit den tiefgreifenden Veränderungen der Jahre 1989/1990 sind mittlerweile über 30 Jahre vergangen. Im Einklang mit deutschen geschichtswissenschaftlichen Traditionen scheint nun der Zeitpunkt gekommen zu sein, mit historiographischen Einordnungen der 1990er Jahre zu beginnen. Dies gilt auch und gerade für die deutsch-polnischen Kontakte unter Historiker:innen. Der Band unternimmt durch Interviews mit deutschen, polnischen, britischen, tschechischen, französischen und litauischen Geschichtswissenschaftler:innen einen ersten umfassenderen Versuch einer Retrospektive. Dabei wurden unterschiedliche Alterskohorten und Akteur:innen in diversen geographischen und thematischen Kontexten befragt.


Monday, 3 May 2021

Machteld Venken: Peripheries at the Centre: Borderland Schooling in Interwar Europe. New York: Berghahn Books 2021. ISBN 978-1-78920-967-9 (open access)

 

DESCRIPTION

Following the Treaty of Versailles, European nation-states were faced with the challenge of instilling national loyalty in their new borderlands, in which fellow citizens often differed dramatically from one another along religious, linguistic, cultural, or ethnic lines. Peripheries at the Centre compares the experiences of schooling in Upper Silesia in Poland and Eupen, Sankt Vith, and Malmedy in Belgium — border regions detached from the German Empire after the First World War. It demonstrates how newly configured countries envisioned borderland schools and language learning as tools for realizing the imagined peaceful Europe that underscored the political geography of the interwar period.


open access: https://berghahnbooks.com/title/VenkenPeripheries


Machteld Venken is Professor of Contemporary Transnational History at the Centre for Contemporary and Digital History of the University of Luxembourg. She is the author of Straddling the Iron Curtain? Immigrants, Immigrant Organisations, War Memories (2011) and editor of The Dissolution of the Austro-Hungarian Monarchy: Border-Making and Its Consequences (2020).

Thursday, 22 April 2021

Call for Papers: Wissens- und Wissenschaftsgeschichte in imperialen, nationalen und post-nationalen Kontexten. Deutsch-Tschechische und Deutsch-Slowakische Historikerkommission, 16.09.2021 - 17.09.2021, Deadline 01.06.2021

 


Nach Doktorandenworkshops 2012 in Bratislava und 2016 in Olomouc widmet sich die Nachwuchstagung 2021 dem Thema „Wissens- und Wissenschaftsgeschichte in imperialen, nationalen und post-nationalen Kontexten“.


Wissens- und Wissenschaftsgeschichte in imperialen, nationalen und post-nationalen Kontexten

Die Deutsch-Tschechische und Deutsch-Slowakische Historikerkommission (DTDSHK) erforscht die Geschichte der wechselvollen Beziehungen von Deutschen, Tschechen und Slowaken. Die Kommission arbeitet interdisziplinär und vergleichend. Sie veranstaltet Tagungen, Workshops und Expertengespräche. Seit 1993 sind in der Schriftenreihe „Veröffentlichungen der Deutsch-Tschechischen und Deutsch-Slowakischen Historikerkommission“ 24 Bände erschienen. 2019 konnten unter dem Titel „Deutsche, Tschechen und Slowaken im 20. Jahrhundert“ Materialen für den Geschichtsunterricht publiziert werden. Gegenwärtig entwickelt die Kommission ein Online-Portal mit Dokumenten, Interviews und einem Open-Access-Journal.


Der trilateralen Historikerkommission ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ein wichtiges Anliegen. Nach Doktorandenworkshops 2012 in Bratislava und 2016 in Olomouc widmet sich die Nachwuchstagung 2021 dem Thema „Wissens- und Wissenschaftsgeschichte in imperialen, nationalen und post-nationalen Kontexten“. Der Workshop wird je nach Pandemie-Entwicklung als Präsenz, Online- oder Hybridveranstaltung am 16. und 17. September 2021 am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) in Leipzig stattfinden.


Eingeladen sind Nachwuchswissenschaftler:innen, laufende Dissertations- und PostDoc-Projekte aber auch weit fortgeschrittene MA-Arbeiten zur Diskussion zu stellen sofern sie einen thematischen Bezug zu Produktion, Zirkulation, Vermittlung und Aneignung von Wissen in allen Kulturbereichen und Disziplinen vom 18./19. bis zum 21. Jahrhundert haben.


Der Workshop soll vor allem als Plattform für die Vernetzung aktueller Forschungen dienen. Erwünscht sind kurze Vorträge (max. 15 min, Deutsch oder Englisch), die den Stand der jeweiligen Projektphase abbilden. Es besteht im Nachgang des Workshops die Möglichkeit, herausragende Forschungsergebnisse als Working Paper zu veröffentlichen.


Die inhaltliche Verantwortlichkeit für die Veranstaltung liegt bei Prof. Dr. Frank Hadler (GWZO Leipzig), Doc. PhDr. Kristina Kaiserová, CSc. (FF UJEP Ústí nad Labem) und Prof. Martin Pekár, PhD. (UJPS Košice). Bewerbungen mit einer kurzen Projektbeschreibung und einem CV werden bis zum 1. Juni 2021 erbeten an den Wissenschaftlichen Sekretär der deutschen Sektion der DTDSHK, Dr. K. Erik Franzen, unter erik.franzen@collegium-carolinum.de.


Kontakt

erik.franzen@collegium-carolinum.de


http://www.dt-ds-historikerkommission.de

Thursday, 7 January 2021

Bachmann, Klaus (ed.) Every Day Life in Early Colonial Rwanda: Insights from German and Polish Sources. (open access)

Bachmann, Klaus (ed.) Every Day Life in Early Colonial Rwanda: Insights from German and Polish Sources. With cooperation of Karolina Marcinkowska, Joanna Bar and Marius Kowalak. Wiesbaden: Harrassowitz 2021. ISBN:978-3-447-11546-9, DOI:10.13173/9783447115469

(OPEN ACCESS): https://www.harrassowitz-verlag.de/pdfjs/web/viewer.html?file=/ddo/artikel/80801/978-3-447-11546-9_Kostenloser%20Open%20Access%20Download.pdf#pagemode=thumbs

Most people know Rwanda only as the site of a genocide in 1994, which has overshadowed the country’s relatively peaceful past before and after colonization by first Germany and then Belgium. Rwanda’s precolonial history fascinated many European researchers, explorers and colonial officers, mainly because they (falsely) deemed it untainted by external influences, relatively well organized and quite belligerent. Most sources about Rwanda’s precolonial history come from Belgian researchers, officers and administrators and from White Father missionaries. They were published in French and English and focused on the political establishment and its history. But there are also some less well known Polish and German testimonies about the everyday life of ordinary Rwandans, which allow deep (though not unbiased) insights into Rwandan family life, religious habits and customs, education, architecture and agriculture, trade, slavery, and gender relations.

In Every Day Life in Early Colonial Rwanda these testimonies are presented for the first time in English translation. They stem from Jan Czekanowski, a Polish researcher, nobleman and member of the Duke of Mecklemburg’s Central Africa expedition 1905–1907. Czekanowski’s research was later published in German, but he also left behind a diary (in Polish and German) with unpublished observations. Excerpts from the memoirs of protestant missionary Ernst Johanssen and several unpublished records from German and Belgian archives about everyday life accompany them. They enable the reader to get an idea about how Hutu, Tutsi, Twa, Hindu and Arab traders used to live at the advent of the twentieth century.

Monday, 21 December 2020

Jan Borm, Joanna Kodzik (eds.): German Representations of the Far North (17th-19th Centuries): Writing the Arctic. Newcastle upon Tyne: Cambridge Scholars Publishing 2020. ISBN13: 978-1-5275-6022-2

 

URL: https://www.cambridgescholars.com/product/978-1-5275-6022-2

Table of Context and Sample: https://www.cambridgescholars.com/resources/pdfs/978-1-5275-6022-2-sample.pdf

German travellers, explorers, missionaries and scholars produced significant new knowledge about the Arctic in Europe and elsewhere from the 17th until the 19th century. However, until now, no English-language study or collective volume has been dedicated to their representations of the Arctic.

Possibly due to linguistic barriers, this corpus has not been sufficiently taken into account in transnational and circumpolar approaches to the fast-growing field of Arctic Studies. This volume serves to heighten awareness about the importance of these writings in view of the history of the Far North.

The chapters gathered here offer critical readings of manuscripts and publications, including travelogues, natural histories of the Arctic, newspaper articles and scholarly texts based on first-hand observations, as well as works of fiction. The sources are considered in their historical context, as political, religious, social, economic and cultural aspects are discussed in relation to discourses about the Arctic in general.

The volume opens with a spirited preface by Professor Jean Malaurie, France’s most distinguished Arctic specialist and author of The Last Kings of Thule (1955).


Jan Borm is Full Professor in British Literature at the University of Versailles Saint-Quentin-en-Yvelines/Université Paris-Saclay, France, where he also co-directs the interdisciplinary Master 2 programme “Arctic Studies”. He has published widely on travel literature and Arctic travel writing in English, French and German, as well as a portrait of the French anthropo-geographer Jean Malaurie (2005). He is the co-editor of 10 collective volumes, including Le froid. Adaptation, production, effects, représentations (2018). In 2019, he received an Honorary Doctorate from the University of Lapland, Finland.

Joanna Kodzik is Postdoctoral Research Fellow at the University of Versailles Saint-Quentin-en-Yvelines/Université Paris-Saclay, France. She has participated in several research projects on questions of identity, performance and ceremony, and cultural mobility in North-Eastern early modern Europe and the Arctic. Her current research focuses on Moravian missions in the European Arctic and the reception of knowledge about the Arctic among scholars in Central and Eastern Europe. She has published two monographs and co-edited two volumes.

Monday, 14 December 2020

HIRA presentation of Justyna Aniceta Turkowska’s book Der kranke Rand des Reiches. Sozialhygiene und nationale Räume in der Provinz Posen um 1900 (Marburg, 2020). 15.12.2020

 Herder Institute Research Academy (HIRA) is pleased to announce the  presentation of Justyna Aniceta Turkowska’s book Der kranke Rand des Reiches. Sozialhygiene und nationale Räume in der Provinz Posen um 1900 (Marburg, 2020). With commentary by Prof. Dr Fritz Dross (University of Erlangen-Nuremberg); Moderation: Tatsiana Astrouskaya (Herder Institute).


Digital Hira Book Launch, 15.12.2020, 6 - 7 pm CET


Justyna Aniceta Turkowska, PhD is a postdoctoral researcher at the School of History, Classics and Archaeology, the University of Edinburgh. She has studied history, sociology and political science at the University of Warsaw, Humboldt University in Berlin and Leibniz University in Hanover. She wrote and defended her dissertation at the Institute of History at the Justus Liebig University of Giessen. Her doctoral thesis was awarded the Scientific Prize of the Polish Ambassador (2017) and the Fritz Theodor Epstein Prize of the German Association for East European Studies (2018).


Digital HIRA Book Launch is an event series launched by the Herder Institute for Historical Research on East Central Europe, Institute of the Leibniz Association. We have developed the series to support a vivid academic exchange and discussion at a time when personal contacts remain restricted. The Digital HIRA Book Launch brings together alumni, current HIRA fellows, and interested colleagues offering the newest results of our research to the broader public.


For more information on the

book, consult the web-site of the Herder Institute: https://www.herder-institut.de/no_cache/aktuelles/detailansicht/calendar/event/termin/2020/08/13.html?tx_cal_controller%5Buid%5D=23079&cHash=020e8742e904a2b8cbcb4d2000a8bf08


The presentation will take place via Cisco Webex Meetings.

For participation, please register at: https://forms.gle/Ne6NbtfsaLuf2Qsz5

The access link will be circulated one day before the event.

East Central Europe Volume 47 (2020): Issue 2-3 (Nov 2020): Thematic Issue: Staged Otherness. Ethnographic Shows in Central and Eastern Europe, 1850–1939 edited by Dagnosław Demski, Dominika Czarnecka and Kamila Baraniecka-Olszewska

 

URL: https://brill.com/view/journals/eceu/47/2-3/eceu.47.issue-2-3.xml

Table of Contents

Contextualizing Ethnographic Shows in Central and Eastern Europe; Authors: Dominika Czarnecka and Dagnosław Demski, pp. 163–172

Relocating the “Human Zoo”: Exotic Displays, Metropolitan Identity, and Ethnographic Knowledge in Late Nineteenth-Century Budapest; Author: László Kontler, pp.173–201

Spaces of Modernity: Ethnic Shows in Poznań, 1879–1914; Author: Dagnosław Demski, pp. 202–232

“The Samoans Are Here!”: Samoan Ethnic Shows, 1895–1911; Author: Hilke Thode-Arora, pp. 233–260

Others among Others: Latvians’ View of Members of Ethnographic Shows; Author: Ilze Boldāne-Zeļenkova, pp. 261–284

Black Female Bodies and the “White” View: The Dahomey Amazon Shows in Poland at the End of the Nineteenth Century; Author: Dominika Czarnecka, pp. 285–312

Buffalo Bill and Patriotism: Criticism of the Wild West Show in the Polish-Language Press in Austrian Galicia in 1906; Author: Kamila Baraniecka-Olszewska, pp. 313–333

The Modernity of Interwar Turkey through the Eyes of Yugoslav Travelers (1923–1939); Author: Anđelko Vlašić, pp. 335–359

Debate on Europe since 1989 by Philipp Ther, pp. 361–394

On Diana Mishkova; pp. 395–409

Contents; pp. 411–413

Thursday, 3 December 2020

Biuletyn Polskiej Misji Historycznej = Bulletin der Polnischen Historischen Mission No 15 (2020) (OPEN ACCESS)

 

URL: https://apcz.umk.pl/czasopisma/index.php/BPMH/issue/view/1955/showToc

KRONIKA POLSKIEJ MISJI HISTORYCZNEJ
9-19
STYPENDYŚCI POLSKIEJ MISJI HISTORYCZNEJ
21-27
STUDIA I MATERIAŁY
Udo Arnold
31-47
Renata Kamińska
49-62
Wolfgang Wüst
63-96
Katarzyna Pękacka-Falkowska
97-138
Włodzimierz Zientara
139-158
David Stellmacher
159-174
Joanna Kodzik
175-201
Andrzej Kopiczko
203-230
Witold Molik
231-245
Wolfgang E. J. Weber
247-272
RECENZJE I OMÓWIENIA
Radosław Krajniak
275-293
Wolfgang Wüst
295-298
Lina Schröder
299-301
Wolfgang Wüst
303-307
Christian Mühling
309-312
Włodzimierz Zientara
313-316
Tomasz Pudłocki

Arkadiusz S. Więch: Della Croce. Życie i działalność Stanisława Krzyżanowskiego (1865-1917) [Della croce: Life and work of Stanisław Krzyżanowski (1865-1917)].

Arkadiusz S. Więch: Della Croce. Życie i działalność Stanisława Krzyżanowskiego (1865-1917) [Della croce: Life and work of Stanisław Krzyżan...